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19.06.2016
2. Runde der 2. Bundesliga in Eutin: Hoch geflogen, weich gefallen!

Am vergangenen Sonntag stand für mich und mein Team, das Sparda Bank Team Herne, ein weiterer Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Die 2. Bundesliga-machte Station in Eutin. Für mich eine doppelte Freude und Motivation, denn 2011 und 2012 startete ich für den PSV Eutin in der 2. Bundesliga Nord, ohne jedoch in Eutin gestartet zu sein. So war es eine Premiere und Wiedersehen mit Freunden. Früh morgens ging es über die Sprintdistanz von 750m Schwimmen, 20km Radfahren und 6km Laufen in die 2. Runde. Nach einem ziemlichen Katastrophen-Schwimmen ging es nach schnellem Wechsel aufs Rad. Hier knnte ich einiges An Boden auf die Konkurrenz wieder gut machen. Zwar sammelte ich etliche Jungs auf der Strecke wieder ein, doch lief die Gruppe nicht wirklich so harmonisch wie es nötig gewesen wäre um Anschluss ans Hauptfeld zu bekommen. Mit etwa 2Minuten Rückstand ging es Richtung 2. Wechselzone. Für die abschließenden Laufkilometer hatte ich mich viel vorgenommen. Doch bevor es soweit war, oder vielleicht grade, weil ich in Gedanken schon auf der Laufstrecke war, passierte was mir das, was ich in 10 jahren Triathlon noch nie hatte: ein Sturz auf dem Rad. Als ich auf dem linken Radschuh stand und auf die Dismount-Linie zu rollte löste sich der Schuh, auf dem ich stand aus dem Pedal und ich legte einen Stunt hin. Zum Glück ist ausser ein paar Prellungen und Schürfwunden nichts weiter passiert. Meinem Rad geht es auch ganz ok. Nach dem Salto bekam der Sattel die ganze Wucht ab und gab dabei nach. Der Rahmen und die Laufräder haben es wohl schadlos überstanden. Aber wie dem auch sei, rappelte ich mich wieder auf und versuchte noch eine ordentliche Leistung abzuliefern. Dabei half vor allem die Info an der Strecke, dass meine Teamkollegen ein wahnsinnsrennen ablieferten und alle samt vorne dabei waren. Mit viel Motivation und Adrenalin ging ich den Lauf an. Mit 21:26 für die 6km war ich gemessen an den umständen ganz zurfrieden mit dem Lauf. Erst im Ziel fingen Knie, Hüfte und Ellenbogen an, weh zu tun. Aber Blutergüsse im Gelenk sind eben auch nicht so toll. Nun gilt es, die Wunden zu lecken und zu hoffen, dass alles wieder bereit ist für die kommenden Rennen. 


Impressionen